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Tischtennis Kurios, Legendär, Zeitregel und was zum schmunzeln

ist der Ballwechsel beim Doppel.

Beim Ballwechsel müssen die Spieler ( anders als beim Tennis ) abwechselnd den Ball spielen.
Das geht ja noch, versteht wohl jeder.
jetzt aber.........

Beispiel: A und B spielen gegen X und Y. Dann wäre ein korrekter Ballwechsel A, X, B, Y, A, X, B, Y. Im zweiten Satz wäre die Aufstellung so zu ändern, dass Y, B, X, A, Y, B, X, A (oder aber X, A, Y, B, ... - das aufschlagende Team kann zu Beginn jedes Satzes den Aufschläger neu bestimmen) ein korrekter Ballwechsel w?re. Die Aufstellung wechselt nach jedem Satz und im fünften Satz noch einmal nach dem Seitenwechsel.
Alles klar??

Im Doppel endet ein Ballwechsel aus den gleichen Gründen wie beim Einzel, aber auch dann, wenn ein Spieler den Ball zwei mal hintereinander spielt.

Eine Ausnahme von der Regel, dass die Spieler eines Doppels den Ball abwechselnd spielen müssen, gilt für einen Doppelwettkampf, an dem ein oder mehrere Rollstuhlfahrer beteiligt sind. In diesem Fall darf der Rollstuhlfahrer alle Bälle zurückschlagen, die auf seine Seite gespielt werden (also auf die Tischhälfte links oder rechts von der Mittellinie, je nachdem, wo er mit seinem Rollstuhl gerade steht).

Alles klar? Verstanden? Dann kann es ja losgehen und viel Spaß beim Doppel.



Das Waren noch Zeiten..........

Lang, lang ist es her und Legendär war Alex Ehrlichs Match 1936 gegen den Rumänen Farkas Paneth, weil dieses mehr als zwei Stunden dauerte. Dies führte - neben anderen langen Matches - 1937 zur Einführung der Zeitregel, welche die Zeitdauer eines Spieles begrenzen soll.

Bei der Tischtennisweltmeisterschaft 1936 in Prag traten die Mannschaften von Polen und Rumänien gegeneinander an. Hier musste Ehrlich sich mit dem Abwehrspieler Farkas Paneth auseinandersetzen. Paneth erwartete, dass Ehrlich angreifen würde. Statt dessen schupfte dieser den Ball nur auf Paneths Rückhandseite. Paneth seinerseits returnierte immer wieder auf Ehrlichs Rückhand. Dieser Ballwechsel dauerte zwei Stunden und zwölf Minuten. Der Ball ging dabei laut verschiedenen Angaben 9.000 bis 12.000 mal über das Netz. Der Ballwechsel endete, als Ehrlich den Ball versehentlich auf Paneths Vorhandseite spielte; Paneth verschlug diesen Ball.

Die Spieler stellen die Situation, die zum ersten Punkt nach 132 Minuten führte, unterschiedlich dar. Ehrlich behauptet, der Ball sei ihm vom Finger unkontrolliert auf Paneths Vorhand geflogen. Paneth dagegen macht eine Bananenschale, die von der Empore auf einen Nebentisch fiel, für seinen Fehlschlag verantwortlich.

Gemäß damaliger Berichte wurden während dieses längsten Ballwechsels zehn Schiedsrichter ausgewechselt. Ehrlich aß ein paar Würstchen mit Brötchen und Senf ohne das Spiel zu unterbrechen. Auch soll er nebenbei ein Partie Schach gespielt haben.

Über den weiteren Fortgang dieses Spiels gibt es unterschiedliche Darstellungen. Manche Quellen geben an, dass der Rest des ersten Satzes von Ehrlich in relativ kurzer Zeit mit 21:6 gewonnen wurde, ebenso der zweite Satz mit 21:8. Andere Quellen besagen, dass der zweite Ballwechsel weitere 20 Minuten dauerte. Darauf warf Paneth seinen Schläger nach Alex Ehrlich und verließ entnervt die Halle. Das Match wurde beim Stande von 2:0 im ersten Satz abgebrochen.

Es ist so ziemlich sicher, das es solche Ballwechsel nicht mehr geben wird. Schade eigentlich, denn wer macht in der heutigen Zeit schon noch mit solchen Spielen von sich reden bei denen man so nebenbei noch was gegen den Hunger tun konnte.




Schneller geht´s kaum noch............

Wenn Engländer kleine Bälle in die Hände bekommen dann ist so manche Überraschung drin.

Sage und schreibe 170 Ballwechsel innerhalb einer Minute schafften bei den Internationalen Britischen Tischtennis- Meisterschaften am 28. Februar 1986 in Newcastle Alan Cooke und Desmond Douglas. Das sind fast drei Ballwechsel pro Sekunde.

Wer jetzt meint das ist nicht zu toppen der irrt, denn übertroffen wurde dies am 7. Februar 1993 in Ipswich, wieder in England von den Schwestern Jackie Bellinger und Lisa Lomas, die mit 173 Ballwechseln den bisherigen Rekord halten.

Mann braucht dafür einen Rechts sowie einen Linkshänder die sich am Netz neben der Platte gegenüber stehen und sich den Ball im Vorhandkurzspiel gegenseitig zuspielen.

Da ich das selber mal ausprobiert habe, nach etlichen Übungen dann ohne Ballverlust nur auf 53 Bälle pro Minute kam, danach Konditionell und Mental völlig fertig war, und mein Mitspieler in der letzen Sekunde entnervt den Ball ins Nirvana donnerte, ist das für mich ein Wunder, das solche Ballartisten so etwas überhaupt hinbekommen.Unglaublich!

Jedenfalls wurde der Rekord bis heute nicht gebrochen, also ran an den Tisch und üben,üben,
üben.............................!





Was ist ein Vorschriftsmäßiger Aufschlag

Immer wieder zu sehen bei Punktspielen sind die abenteuerlichsten Aufschläge die jedesmal zu unnötigen Disskussionen führen. Für alle die meinen, das es egal ist, wie man einen den Regeln entsprechenden Aufschlag macht:

Ein vorschriftsmäßiger Aufschlag sieht nach den zurzeit gültigen Internationalen Tischtennisregeln (Teil A) folgendermaßen aus (in Klammern der maßgebliche Punkt der Internationalen Tischtennisregeln):

Der Aufschlag beginnt damit, dass der Ball frei auf dem geöffneten Handteller der ruhig gehaltenen freien Hand des Aufschlägers liegt (6.1).
Der Aufschläger wirft dann den Ball, ohne ihm dabei einen Effet zu versetzen, nahezu senkrecht so hoch, dass er nach Verlassen des Handtellers der freien Hand mindestens 16 cm aufsteigt und dann herabfällt, ohne etwas zu berühren, bevor er geschlagen wird (6.2).
Wenn der Ball herabfällt, muss der Aufschläger ihn so schlagen, dass er zunächst sein eigenes Spielfeld berührt und dann über die Netzgarnitur oder um sie herum direkt in das Spielfeld des Rückschlägers springt oder es berührt. Im Doppel muss der Ball zuerst die rechte Spielfeldhälfte des Aufschlägers und dann die (rechte Spielhälfte) des Rückschlägers berühren (6.3).
Der Ball muss sich vom Beginn des Aufschlags bis er geschlagen wird oberhalb der Ebene der Spielfläche und hinter der Grundlinie des Aufschlägers befinden und darf durch keinen Körper- oder Kleidungsteil des Aufschlägers oder seines Doppelpartners für den Rückschläger verdeckt werden. Sobald der Ball hochgeworfen wurde, muss der freie Arm des Aufschlägers aus dem Bereich zwischen seinem Körper und dem Netz entfernt werden (6.4).
Es liegt in der Verantwortlichkeit des Spielers, so aufzuschlagen, dass der Schiedsrichter oder der Schiedsrichter-Assistent sehen kann, ob der Aufschlag in allen Punkten der Aufschlagregel entspricht (6.5).
Falls der Schiedsrichter Zweifel an der Zulässigkeit eines Aufschlages hat, kann er beim ersten Vorkommnis dieser Art auf Let (Wiederholung) erkennen und den Aufschläger verwarnen (6.5.1).
Bei jedem folgenden zweifelhaften Aufschlag dieses Spielers oder seines Doppelpartners erhält der Rückschläger einen Punkt (6.5.2).
Verstößt der Aufschläger jedoch eindeutig gegen die Bestimmungen über einen vorschriftsmäßigen Aufschlag, so wird nicht verwarnt, sondern der Rückschläger erhält den Punkt (6.5.3).
In Ausnahmefällen kann der Schiedsrichter die Bestimmungen der Aufschlagsregel lockern, wenn er überzeugt ist, dass ein Spieler sie wegen einer Körperbehinderung nicht einhalten kann (6.6).

Anmerkungen: Ein korrekter Aufschlag erfolgt also immer hinter dem Tisch (der so genannten Grundlinie). Anfänger beugen sich oft über den Tisch und schlagen kurz vor dem Netz auf, dies ist aber nicht zulässig. Hinter dem Tisch legt der Aufschläger den Ball in den Handteller der ruhig gehaltenen freien Hand (seit der Saison 2003/2004 muss die Hand nicht mehr flach sein) und wirft ihn mindestens 16 cm hoch.

Die Regel, dass der Ball in jeder Phase des Aufschlags sowohl für den Gegenspieler als auch für den Schiedsrichter oder den Schiedsrichter-Assistenten (sofern vorhanden) sichtbar sein muss, wurde in der Saison 2003/2004 eingeführt, um verdeckte Aufschläge zu verhindern, bei denen der Rückschläger den dem Ball mitgegebenen Schnitt nicht erkennen kann.

Berührt der Ball das Netz, sind aber sonst alle Kriterien eines korrekten Aufschlags erfüllt, wird der Aufschlag wiederholt. Bei anderen Aufschlagfehlern, wenn der Ball z. B. das Netz nicht passiert, erhält der Gegner den Punkt. Im Gegensatz zum Tennis hat man hier keinen zweiten Versuch.

So, jetzt weiß jeder wie es geht, Theoretisch. Also, üben, üben,...........!



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